Eine Zahl gibt den Takt vor — und warum Gewinne den Zinsen standhalten.
„Erhöhte Inflation, vor allem aus höheren Energiepreisen" – U.S. Bank, 29.07.2026
Die Notenbank fragt nicht nur, wie schwach die Jobs sind, sondern ob das reicht, um die Inflation von selbst zu drücken. Solange das offen ist, bleibt der Zins oben.
Oben die künftigen Gewinne, unten der Zins, mit dem die Zukunft abgezinst wird. Diese Woche wog die Gewinnseite schwerer als der Zinsdruck — deshalb stiegen die Kurse trotz Rekordrenditen.
Meldungen über wieder aufgenommene Iran-Gespräche drücken den Preis, die Lage am Roten Meer und in Hormuz stützt den Aufschlag — beides zieht gegeneinander (gängige Lesart).
Reine Zinsmechanik: Solange die US-Rendite oben bleibt und andere Notenbanken nicht nachziehen, stützt das Zinsdifferenzial den Dollar. Derselbe Kanal wie bei den Zinsen — auf der Währungsseite.
Vierundfünfzig Prozent der Handelstage 2026 waren von Abflüssen geprägt. Die Fondsströme erklären laut Schätzung rund die Hälfte der Wochenbewegung — Bitcoin verhält sich zunehmend wie ein von Kapitalströmen getriebener Vermögenswert.
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HDH Macro Intelligence – next week.