Deutschland, der Motor der EU, kommt ins Stocken — eine Standortanalyse im Spiegel des IMD-Wettbewerbsrankings, aus ordoliberaler Perspektive. Anlass: das Symposium „Für Lars P. Feld zum 60." (IWP, Universität Luzern).
Vier Säulen: wirtschaftliche Leistung · Regierungseffizienz · Unternehmenseffizienz · Infrastruktur — 70 Volkswirtschaften.
Ein Standort-Ranking misst nicht Fleiß, sondern relative Bedingungen — wie teuer und reibungsarm hier eine Einheit entsteht gegenüber dem Ausland. Ordoliberal gelesen (Freiburger Schule, Eucken/Feld): nicht Subventionen entscheiden, sondern der Ordnungsrahmen — Energie, Steuern, Bürokratie, Wettbewerb.
Deutschland ist industrieller Kern und Handelsdrehscheibe — Zugkraft und Risiko zugleich.
Ein Motor im Verbund heißt: Deutschlands Nachfrage und Lieferketten sind Vorleistung für die Nachbarn. Fällt der größte Block weg, fehlt Zugkraft — nicht, weil die anderen schwach wären, sondern weil ein Viertel der Maschine stockt. Bild: Die große Lok verliert Kraft, die Waggons werden nicht schlecht.
Fachleute skeptisch, ob eine befristete Subvention die Struktur dauerhaft bessert.
🧭 Struktureller Befund — und genau deshalb strukturell lösbar.
⭐ Geld allein baut keine Brücke, wenn die Genehmigung Jahre braucht.
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HDH Macro Intelligence – next week.